Laufende betriebliche Aktivitäten
Die laufenden betrieblichen Arbeiten dienen dem sicheren Betrieb des Bergwerkes und der Sicherung der endgelagerten radioaktiven Abfälle.
In diesem Rahmen erfolgen nicht nur Kontroll-, Überwachungs-, Prüf- und Instandsetzungsarbeiten an Gebäuden, Anlagen, Maschinen und Fahrzeugen über- und unter Tage, sondern auch die Erneuerung veralteter durch moderne Komponenten im Sinne bestehender Vorschriften.
Mit Hilfe von Radartechnik, Extensometern, Fissurometern und Konvergenzmessstellen wird fortlaufend der aktuelle geomechanische Zustand des Grubengebäudes erfasst und bewertet.
Im Rahmen der "bergbaulichen Gefahrenabwehr im Zentralteil" (bGZ) werden insgesamt 24 Hohlräume mit Spezialbeton verfüllt. Bis zum Beginn der geplanten endgültigen Verfüllung der Endlagerhohlräume werden bis 2010 insgesamt 790.000 m³ Spezialbeton zur Stabilisierung des Zentralteils eingebracht.
Entsprechend den gesetzlichen und behördlichen Forderungen werden der Betrieb des Endlagers, die Ableitungen in die Umwelt und die Umgebung des Bergwerkes sowie die Strahlenexposition aller sich im Kontrollbereich aufhaltenden Personen ständig radiologisch überwacht.
Etwa ab dem Jahre 2014 ist es beabsichtigt, das Grubengebäude, einschließlich der Endlagerhohlräume, nach neuestem Stand von Wissenschaft und Technik, sicher zu verschließen.
Das hierfür erforderliche Planfeststellungsverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit ist durch Auslegung der Planunterlagen im letzten Quartal 2009 eingeleitet worden. Mit Vorliegen eines rechtskräftigen Planfeststellungsbeschlusses zur Stilllegung, der für Ende 2013 erwartet wird, kann mit der Stilllegung des ERAM begonnen werden.



