Willkommen zur "Virtuellen Tour Morsleben (ERAM)"
Der kleine Ort Morsleben, ein paar Kilometer östlich von Helmstedt an der Bundesstraße B1 liegend, hat Entsorgungsgeschichte gemacht. Hier, unmittelbar an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, entstand zu DDR-Zeiten das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben, kurz: ERAM. Damit war das ERAM weltweit das erste genehmigte Endlager im tiefen geologischen Untergrund für schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Am 25.09.1998 wurde die Einlagerung eingestellt. Es besteht die Möglichkeit, sich über die Nutzung eines ehemaligen Salzbergwerkes als Endlager für radioaktive Abfallstoffe, die geplante Stilllegung der Anlage und die Verwahrung der Abfälle, zu informieren.In einer virtuellen Tour haben wir nachgestaltet, was Sie grundsätzlich in diesem Bergwerk erwarten würde:
Nach einem ausführlichen Einführungsgespräch und einer Sicherheitsunterweisung betreten Sie das Betriebsgelände mit seinen Tagesanlagen und gelangen von der Containerhalle aus in das Mehrzweckgebäude. Hier befinden sich die Umkleideräume ("Kaue") und die technischen Räume zum Anlegen der Ausrüstungsgegenstände. Sie erhalten einen Overall, Unterwäsche, Arbeitsschutzschuhe, einen Schutzhelm und zu ihrer Sicherheit einen Selbstretter sowie ein Geleucht und ein Dosimeter. Ausgerüstet in dieser Montur besteigen Sie das Fördergestell der Seilfahrtsanlage. Mit einer Geschwindigkeit von 6 m/s geht es hinunter und nach zwei Minuten betreten Sie in einer Teufe von 506 m das Füllort der vierten Sohle. Hier betreten Sie einen Strahlenschutz-Kontrollbereich, da hier - im Gegensatz zum Erkundungsbergwerk Gorleben und dem geplanten Endlager Konrad - bereits radioaktive Abfälle endlagern. Die Temperatur in diesem Bereich beträgt - unabhängig von der Jahreszeit - etwa 20 Grad Celsius. Die gut ausgeleuchtete Unter-Tage-Situation vermittelt eine warme und angenehme Atmosphäre. Über einen Mausklick gelangen Sie in die mechanische Werkstatt. Hier können alle notwendigen Arbeiten zur Wartung und Pflege der unter-Tage-Maschinen durchgeführt werden. Weiter geht es in Richtung Südfeld zur Abbaukammer 1 ...
Technische Voraussetzungen:
Ganz ohne technische Vorkehrungen kommt man auch bei einer virtuellen Tour nicht aus. Um die folgenden interaktiven Panoramabilder in Ihrem Browser (Netscape oder Microsoft) darstellen zu können, wird ein Java Plug-In benötigt. Hier können Sie sich die Software herunterladen und installieren.
Zusätzlich ist zu beachten, dass in Ihren Browsereinstellungen Javascript und Java aktiviert ist.
Doch zunächst viel Spaß und Entdeckerfreude bei Ihrer virtuellen ERAM-Tour.
Glück auf!





