Zielsetzung der weiteren Maßnahmen
Ziel der Arbeiten ist die Stilllegung des ERAM und die damit verbundene, möglichst dauerhafte Verwahrung der radioaktiven Abfälle. Das Endlager wird dazu so verfüllt und verschlossen, dass die Abfälle auch in Zukunft keine nach heutigen Regelwerken unzulässigen Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen haben werden.
Grundlage für die Verfüll- und Verschließmaßnahmen sind die Anforderungen aus der Sicherheitsanalyse zur Gewährleistung der radiologischen Schutzziele sowie die Anforderungen zum Schutz der Tagesoberfläche. Ein entsprechendes Konzept für die Verfüllung der Hohlräume und Strecken der Grube zeigt vorgesehene Maßnahmen zur Hohlraumreduzierung, Stabilisierung und Abdichtung auf.
Zum Zwecke der technisch-wissenschaftlichen Nachweisführung wurden neben den Untersuchungsprogrammen zur geologischen und gebirgsmechanischen Standortbeschreibung auch geomechanische Modellrechnungen durchgeführt, mit deren Hilfe die Standsicherheit des Grubengebäudes und die Integrität der vorhandenen Salzbarriere bewertet worden sind. Die Wirksamkeit der geplanten Verschlussmaßnahmen wurde auf Grundlage einer standortspezifischen Szenarienanalyse mit Hilfe von Modellrechnungen zum potenziellen Radionuklidtransport bewertet.
Darüber hinaus werden die im Rahmen des Planfeststellungsverfahren für die Stilllegung erforderlichen Unterlagen erarbeitet. Darin werden u. a. die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt dargestellt und bewertet. Nach Vorliegen eines bestandskräftigen Planfeststellungsbeschlusses, der für Ende 2014 erwartet wird, kann mit den Arbeiten zur Stilllegung begonnen werden.





