Erkundungsbergwerk Gorleben

Seit 1979 führt die DBE im Auftrage des Bundes ein umfangreiches geowissenschaftliches Programm zur Untersuchung des Salzstockes in Gorleben hinsichtlich seiner Eignung als Endlagerstandort für alle Arten von radioaktiven Abfällen durch. Eine Aussage zur Eignung wird erst nach Abschluss und Auswertung der untertägigen Erkundung möglich sein.

Im Juni 2000 wurde zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen (EVU) für Gorleben ein Moratorium vereinbart. Nach Unterbrechung der Arbeiten bis zum 30. September 2010 wurde die Erkundung mit Entscheidung der Bundesregierung am 1. Oktober 2010 wieder aufgenommen.

Die abschließende Eignung kann nur durch einen Planfeststellungsbeschluss bestätigt werden.