Hochradioaktive Abfälle

Zu den hochradioaktiven Abfällen zählen in erster Linie Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken. Die Brennelemente werden in Castor-Behältern eingebracht und zwischengelagert. Die aus der Wiederaufarbeitung stammenden verglasten, in einer Edelstahlkokille verpackten Abfälle werden ebenfalls in Castor-Behältern zwischengelagert. Für die Endlagerung werden die Abfälle voraussichtlich in so genannte Pollux-Behälter umgepackt. Diese ähneln den Castor-Behältern, werden jedoch nicht wieder verwendet.

Vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) werden jährlich der Bestand an unbehandelten radioaktiven Reststoffen sowie der Anfall und Bestand an konditionierten radioaktiven Abfällen ermittelt.

Prognosen über das zu erwartende Abfallaufkommen gehen von einem kumulierten Abfallgebindevolumen schwach- und mittelradioaktiver Abfälle von ca. 280.000 m³ bis zum Jahr 2040 und 300.000 m³ bis 2080 für hochradioaktive Abfälle von einem kumulierten Volumen von ca. 29.030 m³ aus (Prognose BfS: Stand 23.9.2011).