Hochradioaktive Abfälle

Zu den hochradioaktiven Abfällen zählen u.a. ausgediente Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken. Die Brennelemente werden in Castor®-Behältern eingebracht und zwischengelagert. Die aus der Wiederaufarbeitung stammenden verglasten, in einer Edelstahlkokille verpackten Abfälle werden ebenfalls in Castor®-Behältern zwischengelagert. Für die Endlagerung werden die Abfälle entweder in so genannte Pollux®-Behälter für die Streckenlagerung oder in Brennstabkokillen (BSK) für die Bohrlochlagerung umgepackt. Die Pollux®-Behälter ähneln den Castor®-Behältern, werden jedoch nicht wieder verwendet.

Nach Abschätzungen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) werden bis zum Jahr 2050 insgesamt ca. 297.500 Kubikmeter, bis zum Jahr 2080 insgesamt ca. 304.000 Kubikmeter Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung produziert. Die Prognose für wärmeentwickelnde Abfälle liegt bei etwas mehr als 28.000 Kubikmeter.
(Prognose BfS: Stand 12.01.2016)