Bisherige Zielsetzung des Projektes

Die Erkundung des Salzstockes Gorleben diente bis 2013 dazu, alle erforderlichen Informationen und Daten zu gewinnen, die zur Beurteilung der Eignung des Salzstockes als Endlagerstandort für radioaktive Abfälle notwendig sind.

Durch Streckenauffahrungen auf dem Niveau der Erkundungssohle (840-m-Sohle) wurden Salzstockbereiche, die für die Endlagerung potentiell geeignet erscheinen, erschlossen und für die begleitende geowissenschaftliche Erkundung zugänglich gemacht. Durch eine Vielzahl von Bohrungen wurde die Aufschlussdichte erhöht und umfassende Kenntnisse über den geologischen und strukturellen Aufbau des Salzstockes sowie seiner geophysikalischen Eigenschaften gewonnen. Primäres Ziel der Untersuchung war die Erkundung ausreichend großer Steinsalzpartien, in die radioaktive Abfallstoffe sicher eingelagert werden können. Gleichzeitig wurden Untersuchungen zur Langzeitsicherheit durchgeführt.

Insbesondere in der Staßfurt-Folge des Zechsteinsalinars konnte auf Grund der geologischen Verhältnisse mit dem Auftreten großer homogener Steinsalzpartien gerechnet werden. Dies wurde durch die bisherigen Erkundungsarbeiten bestätigt.

Die Erkundung des Salzstockes wurde im Zuge des Standortauswahlgesetzes 2013 eingestellt. Das Bergwerk wird gerade für den Offenhaltungsbetrieb vorbereitet.