Anlagen über / unter Tage

Auf dem 30 ha großen Betriebsgelände befanden sich bisher neben den beiden Schachtförderanlagen mit den zugehörigen Tagesanlagen wie Schachthalle, Verladeanlage und Seilfahrtbrücke ein Büro- und Kauengebäude, Magazin mit Werkstatt, Bohrkernlager sowie weitere Funktionsgebäude.

Etwa 1 km außerhalb des Bergwerksgeländes ist die Salzhalde für das geförderte Haufwerk angelegt. Hier wurden bisher ca. 600.000 t Salz auf der Haldenfläche abgelagert.

Die beiden Schächte Gorleben 1 und 2 mit einer Tiefe von 933 m bzw. 843 m befinden sich im Zentrum des rund 14 km langen und 4 km breiten Salzstockes Gorleben, der bis 2012 auf seine Eignung zur Errichtung eines Endlagers für alle Arten radioaktiver Abfälle untersucht wurde.

Im Bergwerk sind mehrere Sohlen angelegt. Neben der eigentlichen Erkundungssohle in einer Tiefe von 840 m unter der Geländeoberfläche (- 820 mNN), auf der im Wesentlichen die geowissenschaftlichen und geotechnischen Untersuchungen durchgeführt wurden, sind noch weitere technische Sohlen in 820 m Tiefe (Abwettersohle), 880 m Tiefe (Fördersohle) und 930 m Tiefe (Schachtunterfahrung) angelegt, die sich jedoch auf den schachtnahen Bereich beschränken.

Insgesamt sind bisher etwa 7,9 km Strecken (ca. 255.000 m³ Hohlraum) aufgefahren sowie geologische und geotechnische Bohrungen mit einer Gesamtlänge von ca. 19 km hergestellt.