Gorleben im Landkreis Lüchow-Dannenberg

Im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg ca. 2 km südlich der Elbe liegt auf dem Gebiet der gleichnamigen Gemeinde das Bergwerk Gorleben.

Ab 1979 wurde der Salzstock Gorleben auf seine Eignung als Endlager für radioaktive Abfälle untersucht. Nach dem Atomausstieg im Jahr 2000 wurden die Erkundungsarbeiten vom 1. Oktober 2000 bis zum 30. September 2010 ausgesetzt und danach noch einmal für etwa zwei Jahre fortgeführt. Mit Inkrafttreten des Standortauswahlgesetzes am 27. Juli 2013 wurde die bergmännische Erkundung des Salzstockes Gorleben beendet.

Der Salzstock Gorleben ist nach dem Standortauswahlgesetz offenzuhalten, solange dieser nicht im Zuge des Auswahlverfahrens für die Suche nach einem Standort zur Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle ausgeschlossen wird. Das Gesamtkonzept der "Reinen Offenhaltung Gorleben" aus dem Jahr 2014 sieht eine deutliche Verkleinerung der untertägigen und übertägigen Anlagen des Bergwerkes vor. Diese wird sich auf die Bereiche um die beiden Schächte und auf die Teile der Infrastruktur, die für die Bergbausicherheit sowie die Grubenbewetterung notwendig sind, konzentrieren.

Weitere Informationen zu Gorleben und dem Standortauswahlgesetz.