Historie

Der Standort Gorleben blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. 1979 wurde entschieden, ihn auf seine Eignung als mögliches Endlager sowohl über Tage als auch unter Tage zu erkunden. Die untertägige Erkundung startete im Oktober 1986 bzw. im April 1987 mit dem Abteufen der Schächte 1 und 2. Die Verbindung der beiden Schächte, der sogenannte Durchschlag, erfolgte im vierten Quartal 1996 auf der 840-m-Sohle. Die Erkundung wurde schließlich im Oktober 2000 unterbrochen - das zwischen Bundesregierung und Energieversorgung vereinbarte Moratorium sollte genutzt werden, um konzeptionelle und sicherheitstechnische Fragen zu klären. Die Erkundung ruhte bis 2010, bevor sie noch einmal für zwei Jahre fortgesetzt wurde. Das Inkrafttreten des Standortauswahlgesetzes beendete im Juli 2013 schließlich die bergmännische Erkundungsarbeiten in Gorleben - der Standort wird aber weiter in dem im Gesetz vorgesehenen Standortauswahlverfahren berücksichtigt werden. Den aus dieser Entwicklung resultierenden notwendigen Anpassungen und Veränderungen sowohl in technischer als auch personeller Hinsicht immer gerecht zu werden, war und ist für die Beteiligten eine große Herausforderung.

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