Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM)

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 hat die DBE die Betriebsführung des Endlagers Morsleben für schwach- und mittelradioaktive Abfälle übernommen.

1998 wurden dort die letzten radioaktiven Abfälle eingelagert. Seitdem wird die Stilllegung der Anlage vorbereitet.

Zwischen 2005 und 2011 wurde ca. 1 Mio. Kubikmeter Salzbeton in das Bergwerk eingebracht und damit das Grubengebäude langfristig stabilisiert. Für das künftige Stilllegungsverfahren ist die Durchführung weiterer Versuche mit sogenannten Abdichtbauwerken erforderlich. Nach derzeitiger Planung wird die Umsetzung der Stilllegungsverfahren etwa 15 bis 20 Jahre in Anspruch nehmen, der Beginn dieser Maßnahmen ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.