Entstehung radioaktiver Abfälle

Bei der Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung, beim Einsatz von Radionukliden in der Industrie, Medizin und Forschung sowie bei der Stilllegung und dem Abbau kerntechnischer Anlagen fallen radioaktive Abfälle an. In Deutschland werden diese radioaktiven Abfälle in schwach- und mittelradioaktive sowie hochradioaktive Abfälle unterteilt.

Quelle: GNS

Bei den schwach- und mittelradioaktiven Abfällen ist die Wärmeabgabe in der Regel gering. Sie liegt pro Abfall-Gebinde im Milliwatt-Bereich. Durch diese geringfügige Wärmeabgabe wird die Temperatur in der unmittelbaren Umgebung der gelagerten Abfälle lediglich in einem sehr geringen, vernachlässigbaren Bereich erhöht.

Quelle: GNS

Bei hochradioaktiven Abfällen ist die Wärmeabgabe in der Regel deutlich höher. Sie kann pro Abfall-Gebinde im Kilowatt-Bereich liegen. Dies hat Temperaturen von mehr als hundert Grad in unmittelbarer Umgebung der endgelagerten Abfälle zur Folge. Deshalb werden hochradioaktive Abfälle zunächst über mehrere Jahre zum Abkühlen oberirdisch zwischengelagert.

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